
Das wird eine teure Wasserrechnung diesen Monat
Erowyinn 19.10.2009, 18.43 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kunterbunt
Scottys Unfall am Käfiggitter
Es ist spätnachts, ich will zu Bett. Fülle noch über Nacht den Napf mit Futter, sehe nach Benjis Zustand, gieße Wasser in den Napf. Plötzlich ein panischer Schrei, ich ließ alles sofort fallen (ein Glück war der Becher Wasser bereits geleert) und jumpte zu Scotty, der diesen Schrei von sich gegeben hatte. Ich sah, wie er am Käfig baumelte. Mit den Pfoten hing er am Boden, konnte sich gerade noch abstützen. Aber er hing oben am Käfiggitter fest. Als er herunterspringen wollte von der Tür, muss er mit dem Penis hängengeblieben sein! Da hing er also. Nicht an einem seiner Beinchen, sondern alleine von dem kleinen, winzigen, rosa Haut und Knöchelchen (jup, Fretten haben Knochen darin)! Ich hob ihn sofort hoch und löste ihn. Mannomann, hat er gezittert, er hatte solche Angst!
Ein klitzekleiner Fleck Blut, nicht einmal ein ganzer Tropfen, aber ich beobachtete nun natürlich die nächsten zwanzig Minuten. Achtete auf Schwellungen, Rötungen. Mensch, wer weiß, woher soll ich denn sehen, ob er sich womöglich nicht den Penis gebrochen oder die Vorhaut eingerissen hat? *winsel*. Falls sich ein Hämatom gebildet hätte, das auf innere Blutungen deuten ließ (der Penis zog sich nach dem Vorfall natürlich zurück, und während man ihn bei gesunden Fretten mit etwas Übung herausdrücken kann zur Untersuchung, war dies bei Scotty nicht möglich. Klar, verständlich nach diesem Vorfall, wenn wir das mal ganz menschlich betrachten *smile*) oder falls er äußerlich noch geblutet hätte, falls die Haut drumherum angeschwollen wäre, dann hätte ich womöglich spätnachts um 12 oder 1 noch in die Notaufnahme fahren müssen mit ihm!
Aber nachdem ich ihn ein wenig getröstet hatte, wand er sich erstaunlicherweise aus meinen Armen (sonst ist er verschmust ohne Ende und würde kaum freiwillig aus einer Umarmung fliehen) und flitzte zum Unfallort. Dort schnupperte er am Gitter, stupste mit der Nase dagegen, tapste die Pfote an die Stelle, als wolle er ganz genau untersuchen, was da passiert war! Und dann war die Sache für ihn erledigt. Es schien ihm verdammt lästig, dass ich ihn alle paar Minuten immer wieder hochnahm, mit dem Tuch an ihm rumtupfte (es nässte ein wenig, aber es schien wohl vor Aufregung ein wenig "in die Hose" gegangen zu sein), mit dem Finger drückte und fühlte.
Keine Bange, ich bin niemandem böse, der an dieser Stelle lacht. Es war heftig in dem Moment, wie er so schrie, und es hätte alles mögliche passieren können. Aber trotzdem musste ich selbst auch lachen, sobald ich merkte, dass nichts passiert war. Blödes Missgeschick, wie ein kleiner Junge, der sich im Reißverschluss einklemmt. Tut sakrisch weh, aber nix ist passiert. Und es sah schon zu komisch aus. Mag ja Leute geben, die dafür zahlen würden, an ihrem edlen Teil aufgehängt zu werden, aber ich glaube, Scotty steht nicht auf sowas (Benji wird nicht gefragt, der steht auf alles, was verrückt ist *stirnpatsch*) ...
Benji hatte einen solchen Unfall noch nie, für Scotty und Loki war es allerdings nicht das erste Mal. Es kommt häufiger vor, dass Rüden die Angewohnheit haben, ihren Hintern über alles drüberzuschleifen. Das machen sie normalerweise beim Markieren. Jetzt sind sie ja kastriert alle beide, aber diese Angewohnheit haben sie beibehalten. Keine Ahnung, warum Benji nicht, vielleicht wurde er kastriert, bevor er diese Eigenheit entwickelte, und die beiden anderen erst später? Oder eine Eigenheit, die man eben hat oder nicht, was weiß ich *shrug*. Jedenfalls müssen sie vor dem Fressen unbedingt den Hintern über die Schüssel rutschen (die Näpfe stehen in einer großen Schüssel, weil sonst das Wasser überall verteilt würde). Über den Rand der Toilette können sie nicht steigen, nein, sie müssen sich "drüberrutschen". Spielzeug wurd auf diese Weise "markiert", und und und. Tja, und diesmal ist Scotty wohl dabei hängengeblieben, als er die Käfigtür markierte ...
Zum Glück sind diese Art Unfälle bisher immer glimpflich verlaufen ...
Erowyinn 13.03.2009, 00.16 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gesundheit
Videos von Benjis kleineren Anfällen
aber bei diesen kleineren Schwächeanfällen ist es möglich, ihn mal kurz zu filmen. Ich gebe ihm eine kleine Menge Vitapaste (andere nehmen Honig doer Trauebenzucker), und es geht ihm bald besser. Das ist so eine Vorstufe zu dem, was dann daraus werden kann, wenn er nicht frisst und der Zucker immer weiter absinkt.
Auf den ersten Blick sieht es vielleicht völlig normal aus, wenn man so ein wuseliges Frettchen nicht gewöhnt ist. Aber wenn man genau hinsieht: er schwankt mit dem Kopf, "nickt" etwas seltsam damit, als würde er einnicken und ihn mit Gewalt oben halten müssen. Die Hinterläufe geben nach, und er rutscht zur Seite (was nicht am glatten Fußboden liegt, normalerweise kann er das halten). Er zittert etwas, sein Körper wankt hin und her, obwohl er eigentlich still sitzt. Seine Glieder haben nicht die Kraft, den Körper zu stützen. Sein Blick geht ins Leere, er wirkt teilnahmslos und apathisch.
VORSICHT!!! ich sag es ungern, aber ... diese Video sind Trigger! Als ich gestern ähnliche Videos von kranken Frettchen im Forum fand, (wollte mich ja informieren, und als ich das sah, das war SO eindeutig, da war mir klar, woran mein Benji litt, es sah exakt gleich aus) saß ich davor und war einfach nur am Ende, das war so heftig in dem Moment ... also bitte nur anklicken, wer damit umgehen kann, ein leidendes Tier zu sehen! Ich habe die beiden Videos eingestellt für mich zur Erinnerung und Dokumentation und außerdem, um anderen Frettchenhaltern, die genauso wie ich noch neu bei dem Thema Insulinom sind (das bei Fretten leider viel zu häufig vorkommt) eine Hilfe zu bieten ...
Erowyinn 12.03.2009, 23.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: | Tags: Filme, Gesundheit,
Benjis schlimmer Anfall
Was gestern jedoch los war bei meinen Frettchen, das möchte ich heute bloggen. Zur Info für Leute, die im Web surfen und Hilfe suchen über das Thema "Insulinom". Und zur Erinnerung für mich, damit ich einfach für mich selbst meinen Blog als Tagebuch führen kann, in welchem ich Benjis Zustand beobachte und dokumentiere.
Aber erstmal eines nach dem anderen:
wie in den vorherigen Beiträgen zu erkennen war, ist momentan sehr viel los. Und immer, wenn ich denke, dass ich jetzt ein wenig zur Ruhe komme, geht es direkt weiter. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Haustiere aus. Scotty, Loki und Tribbles sind hart im Nehmen, denen merkt man nichts an, die sind wuselig (bzw Scotty träge) wie immer. Fressen, trinken, kacken, schlafen, alles ganz normal.
Benji dagegen zeigte seit einiger Zeit (ich kann es nicht exakt sagen, aber es müsste Ende Januar, Anfang Februar sein) ein seltsames Verhalten: wannimmer ich am Wochenende fortfuhr (die Tiere wurden von einem Nachbarn betreut in dieser Zeit, einmal täglich Wasser und Futter kontrollieren), wurde Benji vorher seltsam. Er schwächelte, torkelte, wirkte tranig, zitterte, schien kränklich. Ich war zweimal kurz davor, die Fahrt abzusagen oder ihn irgendwie mitzunehmen über die drei Tage. Aber ganz kurz vor der Fahrt ging es ihm dann besser. Ich habe mir riesige Sorgen gemacht, und im Nachhinein mache ich mir Vorwürfe, dass ich nicht zum Arzt bin.
Andererseits kenne ich diese kleine Ratte: wenn es darum geht, Aufmerksamkeit zu erhaschen, ist er ein Meister. Er simuliert gerne, wenn er weiß, dass er dafür Leckerchen, Aufmerksamkeit oder sonstige Betüddelung bekommt. Und wenn ich fortfahre, schmeckt ihm das natürlich nicht, denn er wäre ja gerne dabei, wie kann ich nur ohne ihn! Dass es immer nur dann auftrat, wenn ich fortfuhr, schien mir ähnlich wie das Jaulen eines Hundes, wenn man ihn dann zurück in der Wohnung lässt. Ich denke nur an den Gummibaum meiner Oma, der jedesmal, wenn sie in den Urlaub fährt, prinzipiell alle Blätter abwirft (und mich damit zu Tode erschreckt, weil ich Angst habe, ihre Lieblingspflanze zerstört zu haben) und neu auszutreiben beginnt, sobald sie zurück ist. Lebewesen sind eben sensibel *seufz* ...
dachte ich. Es kam auch nur zwei, drei mal vor, und ein wenig Zittern und Torkeln kann man ja leicht simulieren (und ja, ich traue das diesem kleinen Bieset zu. Ich liebe ihn über alles, aber er ist gerissen ohne Ende). Aber gestern hatte er einen schlimmen Anfall. Ich bin so unendlich dankbar, dass ich gestern krankgeschrieben war. Denn wäre ich auf Arbeit gewesen und hätte ihn nicht rasch gefunden, hätte er bereits tot sein können, wenn ich nach Hause gekommen wäre. Das mag ich mir nicht vorstellen :(
Ich holte die Tüte mit Leckerchen, raschelte, und alle standen sie da. Scotty, Tribbles und Loki kamen angerannt. Benji, der sonst immer zuerst da ist, fehlt!!! Das ist ein ungutes Zeichen, da schrillen bei mir alle Alarmglocken!!! Ich suchte ihn, fand ihn. Nicht eingemummelt unter allen Decken wie sonst üblich, wenn er schläft. Sondern ohne Decke völlig platt irgendwo auf einem Kissen, ganz untypisch für ihn. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass Frettchen bei einem Anfall von Unterzucker dort liegenbleiben, wo sie gerade sind, was schnell zu Unterkühlung oder anderen Problemen führen kann.
Jedenfalls lag er da. Es ging gerade erst los. Ich dachte, er hätte ein Tröpfchen Wasser vom Trinken an seinem Barthaar, aber es wurden immer mehr "Wassertröpfchen", die sich um sein Maul bildeten. Speichel, er konnte nicht mehr schlucken. Sein Blick ging ins Leere, er war schlaff wie ein nasser Sack, fast wie tot, bewegte sich nicht, rührte sich nicht, schien ganz weit weg, den Kopf gestreckt, ab und zu ein unkontrolliertes Zucken der Pfoten. Ich hatte riesige Angst, dass er mir jeden Moment über den Jordan gehen würde!
Sofort beim Tierarzt angerufen. Er meinte, falls ich Vitapaste dahätte, sollte ich ihm ein wenig davon verabreichen und sehen, was passiert. Und dann nochmal anrufen, ob und wann ich einen Termin bei ihm möchte. Ich gab Benji also die Paste. Er konnte kaum den Kopf heben, um an der Tülle zu schlabbern, ich drückte ihm (was ich sonst nie tue, das müssen sie sich schon selbst holen) ein wenig Paste heraus und drückte sie ihm aufs Mäulchen, er konnte sie gar nicht richtig lecken, sie klebte überall am Mund. Es dauerte ein klein wenig, aber nach zwei, drei, vier Minuten schien er "lebendig" zu werden. Torkelte, wackelte noch, aber er schleckte dann richtig gierig überall um das Maul herum, wo noch etwas sein könnte, setzte sich auf, sah mich mit klarem Blick an und schien zu fragen, ob er noch mehr kriegt (erwähnte ich schon, wie gierig dieses kleine Biest ist? *ggg*)
Ich rief dann beim Tierarzt an und machte einen Termin für 16 Uhr aus. Bis dahin surfte ich endlos im Forum, hatte Benji ständig unter Beobachtung. Und nach dem, was ich so herausfand und auch der Arzt gesagt hatte (Vitapaste geben, die enthält Zucker. Dazu Kortison eventuell später zur Behandlung), das ließ mich immer mehr den Verdacht haben, dass es wohl ein Insulinom sein könnte.
Bei der Untersuchung dann ging es Benji besser, aber er war noch immer recht tapsig. In den letzten Tagen war er allgemein schon etwas schlapp, ich schob es eher aufs Wetter, denn Fretten halten ja keinen Winterschlaf, sind in den dunklen Monaten aber schon etwas ruhiger als sonst. Blutabnahme war recht schwer, wir hielten ihn zu zweit fest, die Helferin und ich, der Arzt mit seiner Spritze, aber es war kaum zu schaffen, Benji zappelte wie irr. Dann ein Versuch am anderen Beinchen: abbinden, Spritze hin, es klappte. Nur leider klappte das Gerät nicht, es zeigte mehrfach Error an :(
Aber seine Bewegungen, und dass es ihm jedes Mal nach Zucker oder Leckerchen sofort besser ging. Ziemlich eindeutig alles, der Arzt war sich sehr sicher (es gibt wohl noch andere Merkmale, ich weiß nicht, ob man alleine danach diagnostizieren kann, aber der Doc war sich sehr sicher, als er die Medis verschrieb). Und nachdem ich im Internet ein paar Videos gesehen hatte, wie sich so ein Tier mit Unterzucker bewegt, ... naja, exakt und eindeutig *snief* ...
am Abend bekam er nun zum ersten Mal Prednisolon. Ein Viertel von einer 5 mg Tablette. Nicht wenig, aber heute ging es ihm so gut wie schon seit vielen Wochen nicht mehr. Wuselte, zappelte, spielte, flitzte durch die Bude und machte alles unsicher. Es tat so gut, ihn so zu sehen!
Mehr dazu, was ein Insulinom nun ist, wie man es behandelt und worauf ich nun in Zukunft bei dem Kleinen achten muss, dazu in einem eigenen neuen Beitrag.
Erowyinn 12.03.2009, 23.27 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gesundheit
Flint

Erowyinn 28.01.2009, 00.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Fotos
Chaos hoch zehn
Und wieder machen sie ihrem Ruf alle Ehre: noch bevor ich nun Zeit habe, von ihrem ersten Tag hier zu erzählen, haben sie schon ein derartiges Chaos auf den ihnen zugeteilten Quadratmetern veranstaltet, dass es einfach nur verrückt ist. Aber ich glaube, das tippe ich alles morgen, hab jetzt noch einiges zu tun. Und Fotos vom Tatort habe ich auch gemacht, sieht echt übel aus *rofl* ...
Ach, herrlich. Ich habe mich gefreut, dass sie kommen. Und ich wusste, dass sie mir eine Menge Arbeit machen würden, aber das wollte ich ja: etwas zu tun über die Feiertage bis nach Silvester. Wow, und wenn es so weitergeht, dann werde ich das wirklich haben *looool* ... die Bande ist wirklich genial! Und die zwei Großen sind ja sowas von klasse, wooow, echte Brocken, gegen die meine zwei Dickerchen wirklich winzig wirken! (und selbst Leute, die Fretten kennen, finden meine zwei Großen wirklich ungewöhnlich groß *nick*), und soooo plüschig, das ist wirklich klasse!
Erowyinn 20.12.2008, 22.53 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: | Tags: Freundespfoten, Fotos, Alltagschaos,
Problem gelöst
Nun bin ich happy, dass ich in einem Nachbarn jemanden gefunden habe, der sich sofort in die Tiere verliebt hat und sogar überlegt, sich selbst welche zuzulegen. Normalerweise rate ich ja den Leuten eher davon ab, denn Frettels führen schnell zu einem Strohfeuer, und bei so niedlichen Knopfaugen vergisst man schnell, wieviel Arbeit diese zerstörungswützigen Kackmaschinen machen können. Aber bei ihm habe ich irgendwie ein gutes Gefühl, und als ich fragte, ob er mal ein, zwei Tage sitten kann, zumindest Toilette reinigen, da sagte er begeistert zu, noch bevor ich den Satz beenden konnte *freu*. Hey, ich hatte schon total Bammel, zu fragen, denn wie klingt das, wenn man quasi sagt "Tach, wir kennen uns zwar noch nicht, aber ich finde Dich nett, würdest Du bitte meine Toilette saubermachen" *rofl* ...
jedenfalls schon ein Problem weniger, das beruhigt mich sehr ...
Erowyinn 07.12.2008, 17.35 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: | Tags: Alltagschaos
Für Marion
Voila - Fähe, kastriert, etwa 6 Jahre alt
Erowyinn 05.12.2008, 22.08 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Fotos
Schlafende Quälgeister

Unten die Chaoscrew in ihrer Vollzähligkeit. Selten, dass ich alle vier auf einem Foto habe. Wer es schafft, jedem Frett die richtige Pfote zuzuordnen, gewinnt ... äh ... meine Hochachtung. Kleine Anmerkung: Tribbles ist nicht tot, die sieht nur so aus. Und Scotty hat keinen Bandscheibenschaden. Auch hier - sieht nur so aus.

Erowyinn 05.12.2008, 10.16 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Fotos
Wieder Gäste
Jedenfalls freue ich mich auf die Zeit, denn ich mochte Weihnachten und Silvester noch nie. Wird schön, wenn ich wieder etwas habe, das mich ablenkt und davon abhält, völlig in Düsternis zu versumpfen ... (denn Fretten halten ganz schön auf Trab, erst recht, wenn sie zu zehnt sind *ächz*)
Erowyinn 05.12.2008, 01.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Freundespfoten
Einzug der Gladiatorenfrettchen
Tribbles musste alle Ecken erkunden, die es zu erkunden gab und die eng, schmal und winzig genug waren, dass nur sie dorthin kommt und kein Wusel sonst. Sie will schließlich ihre Ruhe. Und wenn es hinter dem Käfig ist. Oder hinter dem Schrank. Oder hinter dem Klo. Oder in sonst einer Nische. Ich habe sie direkt nach dem Einzug einige Zeit beobachtet und die ersten Gefahrenquellen schon beseitigt. Aber man weiß nie, und ich muss natürlich auch weiterhin vorsichtig bleiben.
Die Kleine raste von einer Ecke in die andere, chaotisch, vermeintlich planlos, aber flink, schwupps war sie versteckt und kam woanders wieder raus. Rannte rückwärts, gockerte versehentlich, war überall im Weg und genoss das Chaos. Und natürlich bewahrte sie stets ihren Stil und ihre Haltung ...
Und, extra für Marion: das rechte Foto gibt es demnächst in groß, habe ihr ja Frettenbäuche versprochen *nick*.



Teppichleisten - Failure (nicht vorhanden)
Kabel abreißen - Failure (keine Kabel)
Wassernapf umkippen - Failure (auch hier gesichert)
Tapete abreißen - Failure (keine Tapete)
loser PVC - JAAAAAA, kann man herrlich anheben und kratzen!
Und: Poolparty feiern. Nachts. Wenn ich am nächsten Tag zur Arbeit muss, die anderen Fretten schlafen und ich den Napf am Abend blöderweise noch mal richtig voll gemacht habe. Letz splash! Loki genoss es in vollen Zügen. Und ich hatte am folgenden Tag Augenringe. Ansonsten allerdings haben mich die Fretten nachts noch nie gestört, und ich werde den Napf abends eben nicht mehr sosehr füllen ...
Und dann Benji. Benji ist Ausbrecherkönig und berechnender Terrorist mit Knopfaugen. Er ging die Absperrung systematisch ab. Lief am Rand entlang, dann die andere Richtung, dann wieder zurück. An den wichtigen Punkten (Verbindungsleisten, Eckpfosten, etc) verharrte er, machte Männchen, schnupperte, begutachtete alles von oben bis unten. Wie man hier sieht, untersuchte er aus wirklich jeder Position, von ganz oben bis ganz unten ...


Erowyinn 04.12.2008, 22.04 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Fotos
Kuschelweich
Erowyinn 26.11.2008, 20.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltagschaos
Umzug und Impfung
Die neue Bude hat wieder ein Zimmer, das alleine für die Stinker ist. Mh, weitgehend jedenfalls, mein Bett stelle ich noch rein, aber ich werde es von deren Revier trennen, mag nachts nicht plötzlich eine feuchte Zunge im Ohr oder einen Reißzahn in der Wade.
Auch Gäste werde ich in der neuen Wohnung wieder aufnehmen können. Da ich das Zimmer in ein paar Teile trennen werde, werde ich sogar mehrere Gruppen parallel in den Freilauf lassen können, also für zwei bis drei Gruppen parallel Auslauf rund um die Uhr, herrlich!
Vorhin war ich beim Tierarzt, Impfung für alle vier mal wieder. Benjis Zähne sind recht schlecht, scheinen tot, aber kann man nix machen, ziehen bringt nix, er kann ohne Probleme fressen, am Zahnstein lags nicht, keine Ahnung, der Arzt meinte drinlassen und nix machen, das sei das Beste. Freut mich, seh ich genauso, denn er hat keinerlei Probleme damit. Wird so bleiben, hoffe ich. Und Scotty ist eigentlich okay, man merkt nix, aber der Arzt war wie ich auch erstaunt. Er ist schon ganz schön moppelig, recht gewaltig für ein Frett, und sein Gang mit den Hinterpfoten arg träge. Aber er konnte nichts feststellen, und wenn es schon lange so ist, ohne dass sich etwas verschlechterte, und wenn sonst alles okay ist, dann ist jetzt keine akute Gefahr, aber bei Gelegenheit mal röntgen hielte er für sinnvoll. Jau, hielte ich auch, werde ich demnächst machen. Ansonsten alles okay, den Wuseln geht es bestens. Freut mich.
Bin gespannt, wie sie den Umzug überstehen ...
Erowyinn 14.11.2008, 22.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltagschaos
Überlegung zum alten Degukäfig
Erst einmal werde ich ihn dieser Tage vom Einstreu befreien, dann komplett reinigen und desinfizieren. Und danach die alten Bretter entfernen und sehen, wie ich die neuen hineinmache, damit man den Käfig statt dessen als Notquartier für Fretten gestalten kann. Wenn ich viele Gäste habe, wenn ein Tier wegen Krankheit in Quarantäne muss, wenn ich aus welchem Grund auch immer eines Tages einmal ein Notfall - Tier aufnehme. Ein zusätzlicher Käfig ist nie schlecht. Und während der restlichen Zeit kann man es als Spielplatz verwenden für die vorhandenen Wusel. Klar, ist blöd mit dem Aquarium unten drin, aber da kann ich ja eine Buddelkiste mit Erde draus machen, oder ein Planschbecken für Loki, oder eine Wühlkiste mit Eicheln und Papier und anderen Sachen. Oder ich kann massig Stoff und Decken zum Kuscheln reinlegen, oder unten die Toilette reinstellen und die Kuschelsachen oben auf den Etagen. Mal sehen, wie ich das gestalten werde, aber ich werde es zukünftig für die Frettchen nutzen ...
Erowyinn 29.09.2008, 17.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Einrichtung u Zubehör
Die letzte ihrer Art
Ich bin sehr traurig, wie viele Jahre hatte ich nun Degus, Ratten, Mäuse? Knapp 15 Jahre? Und das endete gestern. Ist schon ein seltsames Gefühl, jetzt nur noch die Frettchen, aber ich werde mir außer den Frettchen nichts mehr zulegen, das wäre nicht sinnvoll.
Leb wohl, meine Kleine ...
Erowyinn 29.09.2008, 17.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Regenbogenbrücke
Kyra
Anfangs war sie rotzfrech und lebhaft, mindestens wie Benji oder damals Jazzy. Hüpfte hierhin, wuselte dorthin, flitzte unter jene Ecke und war sofort auf Gonzo los. Aber sie bissen sich nicht, sondern rangelten nur, ich machte mir keine Sorgen deswegen. Gonzo ist eh eine unvergleichliche Schnarchnase, und durch die Trauer um Jazzy ist es momentan noch schlimmer. Er war recht überfordert, doch es schien ihm zu gefallen, und langsam taute auch er auf, lief hinter der Kleinen her und wurde etwas lebendiger. Einen kleinen Angsthaufen und eine Stinkbombe setzte er, aber das ist für ihn normal, und es war auch nicht, dass sie ihn gejagt hätte zu diesem Moment. Er ist halt einfach ein kleiner Schisser, naja, ist halt seine Art *hihi*.
Wir spielten einige Zeit mit den zweien, beobachteten sie. Nach etwa einer halben, dreiviertelstunde (ich sah nicht genau auf die Uhr) wurde die Süße etwas heftiger. Vielleicht fühlte sie sich bedrängt, wurde es ihr zuviel, aber auf einmal zwackte sie Andreas heftig in den Arm, biss mich in die Hand. Ist mir egal, ich bin es von Frettchen gewohnt, und es stört mich nicht, aber es war schon ganz schön heftig. Heute, nach acht Tagen, sieht man es noch, als wäre es gestern gewesen, normalerweise ist ein verspielter Biss von Frettchen nach zwei, drei Tagen weg, was die Wutz sich erlaubt hatte, war schon nicht gering ...
Aber sie kam prima mit Gonzo zurecht, machte es sich in seinem Kennel bequem. Jagte ihn sogar hinaus, und er ließ sich das gefallen. Aber nach einiger Zeit wurden beide dann müde, und sie machten es sich beide darin gemütlich, kuschelten sich eng aneinander, und Gonzo schleckte ihr sogar die Ohren.
Die Leute im Tierheim nannten sie scherzhaft "Killer", weil sie keinen Namen hatte und eben manchmal recht übel beißt angeblich (anfangs merkten wir das nicht, und wie heftig der Biss an meiner Hand war, merkte ich erst nach einigen Tagen). Aber sie sieht sooooo niedlich aus, und das Wichtigste: sie verstand sich prima mit Gonzo. Wir hatten zwei Transportboxen für den Heimweg, eine für sie, eine für ihn, aber das war nicht nötig, sie lagen in trauter Eintracht zusammen ...
Die Kleine heißt nun, angelehnt an den Klang des Namens "Killer" also Kyra. Sie und Gonzo verstehen sich recht gut, aber manchmal gibt es schon noch Zoff, beißt sie ihn manchmal. Allerdings ist die Kleine wohl recht durchgeknallt. Karin vermutet, dass sie früher vielleicht misshandelt wurde, sie ist recht scheu, flitzt weg, versteckt sich oder attackiert und beißt, auch ist sie nicht stubenrein. Nun, das würde auch erklären, wieso sie im Tierheim war, nicht ausgebüxt, sondern ausgesetzt wegen ihres Verhaltens (das auf schlechte Vorhaltung zurückzuführen ist), aber wie kann man so etwas tun? *heul* ...
Es muss recht schlimm sein, wie Kyra sich gebärdet, die beiden werden alles versuchen, dass es mit Gonzo und ihr klappen wird, werden ihnen Zeit geben. Und sie haben ja auch schon mal einen Welpen (Gonzo) erzogen, sie haben Geduld und lieben die Kleine, das wird bestimmt gut werden. Aber wenn alles nichts hilft, dann werden sie sie abgeben, allerdings nicht ins Tierheim, sondern zu mir (ich würde die Kleine sofort nehmen, wollte nie fünf, aber bei Kyra könnte ich nicht anders, ich liebe durchgeknallte Wildfänge, und wenn sie noch zimtig sind und rotzfrech, dann erst recht. Notfalls könnte ich, falls sie sich nicht verträgt mit meinen, getrennten Auslauf machen). Ich wünsche sosehr, dass es klappt. Kyra hat vermutlich schon sehr viel mitgemacht, und Gonzo war lange alleine und hat dann nach kurzer Zeit seine Jazzy verloren, für beide Fretts wäre es schlimm, sie zu trennen *seufz*. Mal sehen, was sich entwickelt ... wirklich, ich wünsche ihnen sosehr alles Gute ... (aber ein klein wenig muss ich gestehen, dass ich die Süße schon gerne hätte. Aber das ist es nicht, was zählt, ich hätte auch gerne Paulchen und Kimmi und Jazzy (r.i.p.) und . Wichtig ist, dass es den Wuseln gutgeht, und Karin ist wirklich sehr geduldig, sie wird es bestimmt schaffen, die beiden zusammenzubringen und Kyra zu einem braven Frettchen zu erziehen) ...
Es war übrigens sehr schwer, in diesem kleinen Raum Fotos von Kyra zu schießen, als wir sie abholten, und kaum ein Bild ist wirklich etwas geworden, aber damit Ihr eine Vorstellung davon habt, wie großartig die Kleine ist, werde ich trotzdem dieser Tage ein paar Fotos (wenn auch unscharf) einstellen :-)
Erowyinn 17.09.2008, 22.22 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Freundespfoten
Protest
Nu denn, frohes Protestieren ...
Erowyinn 11.09.2008, 18.23 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Freundespfoten
Gäste und ein Tierheimbesuch
Gestern kamen Polly und Odin zu Besuch für zwei Wochen. Polly ist das Mädel, das sich inzwischen so gut mit Tribbles versteht (bis auf die Anfangszoffereien), und Odin ist derjenige, welcher immer so prima aufräumt und außerdem meine Großen Dicken vermöbelt *hihi*. Also drei Gruppen: Polly und Odin im Freilauf, ebenso Benji und Tribbles und Polly (vorerst unter Aufsicht), und meine eigene Chaoscrew. Ich freue mich schon auf das Gewusel!
Am Dienstag werde ich mit Gonzos Family nach Erlangen fahren und dort eine kleine weiße Fähe besuchen, die zu vermitteln ist. Die ist schon länger dort, wir hätten sie schon früher besuchen können, aber es gab zwei andere Tiere in einem anderen Heim der Region, die ich gerne ansehen wollte. Was da allerdings mal wieder ablief, geht auf keine Kuhhaut, und ich werde es hier mal in aller Ausführlichkeit schreiben. Und denen dann auch zukommen lassen, ich finde das einfach nicht tragbar für eine Einrichtung dieser Art. Aber das ist ein anderes Thema. Hier soll es erst einmal um die kleine Fähe in Erlangen gehen und darum, ob Gonzo nun bald eine neue kleine Freundin haben wird *hoff*
(darum schalten sie auch morgen wieder ein, wenn es heißt "wird Gonzo nun endlich von seiner Trauer erlöst?" ... wenn es übermorgen wieder heißt "was werden Polly und Odin diesmal wieder anstellen?")
Erowyinn 07.09.2008, 17.50 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltagschaos
Pfötchen
Sie war als Jungtier in der Gruppe eher die Außenseiterin, und sie hat sich mit der Zeit das Fell von den Pfoten gebissen, daran war sie immer recht gut zu erkennen. Später hat sie damit aufgehört, aber das Fell ist nicht mehr nachgewachsen. Als die Gruppe kleiner wurde, war sie dann mit der Zeit recht gut integriert und im Verhalten nicht mehr von den anderen zu unterscheiden.
Über zwei Tage lang hat sie sich an das Leben geklammert. Normalerweise geht es, wenn ein Tier den Alterstod stirbt, immer recht schnell in wenigen Stunden. Ich glaube, wenn sie heute noch gekämpft hätte, wäre ich vielleicht mit ihr zum Tierarzt, sie erlösen lassen. Das ist ethisch gesehen immer eine sehr schwere Entscheidung *seufz* ...
Die letzte kleine Dame tut mir so leid. Sie ist nun alleine. Aber niemand möchte einen alten Degu von rund 7 Jahren haben, die Leute wollen Jungtiere, oder höchstens Erwachsene, um sie in eine Gruppe zu integrieren, keine Senioren *seufz*. Als Mensch kann ich ihr das andere Tier nicht ersetzen. Und neue Tiere brächten dasselbe Problem, nämlich wohin mit dem letzten. Ach, es ist schwer ...
Und ihren Namen weiß ich auch nicht. Ich hatte zwei, drei Tierchen, die sich äußerlich und im Verhalten kaum unterschieden und die Namen nur pro Forma trugen :(
Erowyinn 27.08.2008, 11.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Regenbogenbrücke
Wie die Guppies
Erowyinn 25.08.2008, 15.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Aqua
Nicht mehr lange
ich hätte wohl intesiver versuchen müssen, die beiden zu vermitteln, denn nun ist das letzte Mädel alleine, und alleine ist schlimm für Degus. Aber niemand wollte zwei alte Damen haben und in seine Gruppe hinzufügen *seufz* ...
Erowyinn 25.08.2008, 15.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Regenbogenbrücke
Jazzy

Das Näschen stolz erhoben, ja, so war sie ...

Jahaa, sie zeigte den Jungs, wer hier das Sagen hatte!
Die beiden sehen sich wirklich ähnlich,
links die Kleine, rechts der Meine ;-)

Sie kuschelte unheimlich gerne,
saß gerne auf der Schulter, schleckte die Ohren,
legte sich um den Nacken des Menschen, wenn sie müde war.
Erowyinn 08.08.2008, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Regenbogenbrücke
Ich kann es noch nicht wirklich begreifen
Aber als sie sagte "am Dienstag ist Jazzy gestorben", da konnte ich es nicht glauben. Ich WOLLTE, dass es ein Scherz war. Doch ist wusste, dass Karin sich mit SO etwas keinen Scherz erlauben würde ... und ich wusste während des ganzen Gespräches nicht, was ich sagen sollte. Und jetzt beim Schreiben kommt der dicke Kloß im Hals wieder, und obwohl die Kleine nicht mir gehörte, fließen die Tränen, als wäre es das eigene gewesen ...
Jazzy war eine freche kleine Maus, sie war das weibliche Pendant zu Benji. Frech wie Rotz am Ärmel, und dazu die unschuldigsten Kulleraugen, die ein Frettchen zu machen imstande ist. Ein Wirbelwind, die erste bei den Leckerchen, und sie liebte es, Unsinn zu machen. Sie zeigte meinen zwei Radaubrüdern Scotty und Loki, was eine Dame kann: nix mit gejagt werden, sie zeigte ihnen die Zähne, und schneller als jedes andere Frettchen hatte sie sich mit den Raufbolden und der Zicke Tribbles arrangiert. Ich sah sie, und ich war verliebt wie damals in Benji, und den Platz wird kein anderes Frettchen jemals einnehmen können ... ich werde Jazzy nie vergessen ...
Anfang des Jahres war sie schon sehr krank, Verdacht auf Leukose, aber es konnte nicht bestätigt werden trotz Blutentnahme und verschiedenen Tests, man ging dann von einer heftigen Darmentzündung aus, und bald wurde es besser. Und nun wurde sie letzte Woche wieder krank, schlapp, fiebrig, ... Medikamente, Untersuchungen, noch mehr Unteresuchungen ... Ultraschall, Röntgen, Blut, nichts ergab etwas, bis man dann sagte, es gäbe nur noch den Weg, sie zu in einer OP aufzuschneiden ... und dabei stellte man fest, dass ... nun, es war doch Leukose, und sie war so schnell und so heftig vorangeschritten, dass man dem Tier zuliebe beschloss, sie nicht mehr aus der Narkose zu wecken ...
auch Gonzo durfte sich von ihr verabschieden, und seitdem liegt er trauernd in der Wohnung, überall dort, wo Jazzy lag, liegt an ihren Plätzen, spielt nicht mehr, ist einsam, trauert ...
wir werden gemeinsam nach einem neuen Gefährten für Gonzo suchen, denn bei der Trauer um die Toten gilt es die Lebenden nicht zu vergessen. Aber um Jazzy trauern wir alle sehr ... sie war wirklich etwas ganz Besonderes ...
Erowyinn 08.08.2008, 19.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Regenbogenbrücke
Wieder mal der legendäre Schlaf
Ich fülle den Napf mit Futter, gieße Wasser nach. Alle kommen angerannt und stürzen sich gierig darauf. Tribbles war allerdings nicht unter ihnen. Suchte ihren Lieblingskuschelplatz ... noch einen ... den nächsten ... fand sie nicht ...
fand sie dann in der Sonnenblume. Sie atmente, so klein und dürr wie sie ist, inzwischen eine kleine Omi, kontrolliere ich täglich ihr Befinden. Nahm sie in die Hand, ich sah sie atmen, aber sie war so leblos, wie gerade verstorben, noch warm, noch beweglich. Keine einzige Reaktion, sie wurde nicht wach, atmete schwach, ich legte sie über die Hand, sie hing drüber wie ein nasser Lappen. Wie eine Puppe gefüllt mit Styroporkügelchen war ihr Körper, völlig schlaff und beweglich, und was ich auch tat, sie wurde nicht wach. Kraulte sie, massierte sie, legte sie hin, sprach mit ihr, die Augen blieben geschlossen, das Atmen schwach, ihr Körper ohne jegliche Kontrolle ihrerseits ...
waaaaaaaaaaah! *heul*
wie grausam diese Momente sind, kennt nur jemand, der selbst Frettchen hat ... dieser Schlafzustand ist bei Fretten legendär ... wer es einmal erlebt hat, vergisst es niemals wieder. Ich habe es inzwischen dreimal erlebt, und jedesmal war ich geschockt:
das erste Mal bei Gonzo, dem ich die Krallen schnitt. Ich dachte, er hätte ´nen Herzkasper wegen mir bekommen vor Angst, in Wirklichkeit war er vor Entspannung eingeschlafen! Dann bei Benji, der meine Bude demoliert hatte, nachdem er ins Nachbarzimmer ausgebüxt war und völlig schachmatt von den Mühen seiner Arbeit ruhte (nachdem er meine Giftpflanze ausgebuddelt hatte und ich Panik bekam, dass er sie gefressen hatte und jetzt dahinschied). Und gerade Tribbles. Nachdem diei Jungs in der Nacht mal wieder den Wassernapf ausgebuddelt hatten und ich Panik hatte, dass die Kleine dehydriert sein könnte, sie ist doch so zart und klein ...
Ich hoffe, eine weitere Erfahrung dieses speziellen Schlafes bleibt mir erspart!
Erowyinn 30.07.2008, 09.56 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltagschaos
Nein es ist SUPERBENJI
mensch, die olle Ratte ist echt abgedreht *stirnpatsch* ...
ich weiß, es klingt nicht so witzig, wenn ich es schreibe, aber Ihr müsstet das mal sehen, wie der Kerl durch die Bude flitzt, wenn er anderen das Futter stiehlt, wenn er aufgeregt ist oder einfach nur durchgeknallt und in Action ...
Erowyinn 10.05.2008, 21.46 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltagschaos
Wer sonst
Funkel legte das Rohr vorübergehend über die Absperrung, eine Öffnung im Frettenzimmer, die andere ins Wohnzimmer hinein. Ich meinte, das sei riskant, denn Benji würde sofort rein und durch und ins verbotene Terrain. Funkel winkte lässig ab und ging mit mir in die Küche. "Mal sehen, ob die Fretten drüberklettern oder lieben innen durch. Aber, egal, bis sie gerafft haben, dass es da ins andere Zimmer geht, hab ich es schon längst wieder ... "
unterbrochen von einem kleinen, grauen Schatten, der wieselflink an ihm vorbeiflitzte ...
Erowyinn 05.05.2008, 18.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltagschaos
Alles im grünen Bereich
Ronja und Lotti sind fit und quietschlebendig. Vor allem Lotti scheint prima genesen, sie sprintet durchs Zimmer, klettert an mir hoch, ist morgens die erste, die wach ist. Sie jumpt aus dem Käfig ins Zimmer und wieder zurück und sieht gar nicht ein, warum sie das Katzenklo mit dem niedrigen Rand verwenden soll, wenn sie doch auch fit genug ist für die hohen Ränder. Sobald sie mich hört, steht sie in Habachtstellung, ob es wohl Leckerchen und Spielen gibt. Ach, ich freue mich, dass es der Kleinen wieder gut geht ...
Erowyinn 03.05.2008, 11.59 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltagschaos
War gar nicht so schlimm
Spritze aufrecht stellen und mal dagegenschnippen und ein klein wenig nach oben drücken, bis die erste Flüssigkeit kommt. Kennt man ja als aufmerksamer Leser und Zuschauer *g* (bloß keine Luft spritzen). Fell samt Haut anheben, wieder loslassen und unsicher gucken ... Fell wieder anheben ... Frettchen ablenken mit Paste vorne ... Hinterteil von Funkel nach unten drücken lassen ... Fell nochmal gradezupfen ... Spritze ansetzen ... es nicht übers Herz bringen ... Fell nochmal anheben, es dann doch schaffen, Kanüle reinstechen, Frettchen zuckt kurz, schleckt weiter, langsam abdrücken ... waaaah, mein Puls rast ... noch einen mit Jod getränkten Flauschpad drüber, damit auch nix in die Wunde kommt ... oh mann, ich bin aufgeregter als das Frettchen selbst! Schätze, die Kleine hat das gar nicht mitgekriegt vor lauter Paste! Schließlich halten wir nur die Tube hin, drücken aber nicht, das ist fies, beschäftigt die Tiere aber ungemein ... zur Belohnung dann am Ende doch ein kleiner Klecks ...
So, nun hätte ich also die erste Spritze meines Lebens gesetzt. War gar nicht so schlimm, ...
Erowyinn 27.04.2008, 21.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gesundheit
Weiber
Ich setze Lotti zu Tribbles in die große Hängematte. Bevor sie sich angiften können, halte ich Paste hin. Beide schlabbern gierig an der Tube, ich nehme die Tube weg, sie schlecken sich gegenseitig das Mäulchen ab, an dem jeweils noch Reste sind. Sehen sich an, schließen die Augen, genießen - und gehen aufeinander los. Ich nehme Tribbles weg, setze Ronja wieder zu Lotti, Lotti guckt schief und hackt nach Ronja, Ronja flieht, Lotti hockt alleine da, Ronja kauert unter der Decke, Tribbles hängt auf meinem Arm und guckt zu.
Mensch, sind die alle dooooof. Weiber halt!
*hihi*
(nene, nicht böse gemeint, ich mag die Kleinen alle sehr. Aber Fähen sind einfach komisch, das scheint normal bei denen, ist ja immer so, egal wer zu Besuch kommt)
Erowyinn 27.04.2008, 13.59 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Freundespfoten
Die zwei Gastmädels
Lotti war erkältet und ist noch etwas schwächlich. Am Montag muss ich ihr eine subkutane Spritze mit Antibiotikum verabreichen (Dosierung ist bereits vorgegeben). Im ersten Moment habe ich ja schon etwas geschluckt. Und für den Fall, dass ich mir das nicht zutraue, wurden mir stattdessen auch Tabletten mitgegeben, aber ich werde es schaffen, habe es mir genau erklären lassen. Intravenös hätte ich Bammel (der Halter musste für ein anderes Frett bereits Infusionen legen, DAS würde ich mich nicht getrauen), aber nur unter die Haut geht. Haut an der Schulter oder am Nacken anheben, mit Paste ablenken, drunterpieksen, abdrücken, fertig.
Für den Notfall, wenn sie schwächeln sollte, habe ich noch Pulver für sie, die Nummer vom Arzt hab ich immer parat am Kühlschrank pappen (ist der gleiche Doc wie für meine). Aber sie sieht prima aus, scheint recht fit. Kletterte alleine in den blauen Käfig (hat einen sehr hohen Einstieg), nutzte sogar die hohen Toiletten, wuselt wie ich sie vom letzten Mal kenne. Naja, sie ist schon eine kleine Oma mit ihren 7 Jahren, das muss man bedenken ;-)
Die beiden fressen keine Küken, aber vielleicht lassen sie sich ja von meinen umstimmen. Schließlich wissen Fretten instinktiv, dass das Futter, welches die anderen kriegen, immer besser ist. Und so habe ich heute Babymäuse, eine Ratte und ein paar Küken aufgetaut, die meine Stinker wieder bekommen. Wenn sie mir die ganzen Stücke aus den Händen reißen, werden Ronja und Lotti vielleicht neugierig. Ein Tier (eine zarte Ratte, die sind besonders beliebt) werde ich in der Hand behalten, Benji frisst dann immer bei mir vor Ort. Bevor er fertig ist, werde ich das angenagte Tier den beiden vor die Nase halten, das dürfte hoffentlich verführerisch duften ... und wer weiß?
Erowyinn 26.04.2008, 21.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Freundespfoten
Wasserschlacht
Weil Loki ein Wasserbuddler ist und meist die gesamte Etage in wenigen Minuten schwemmt, habe ich den Napf zusätzlich in eine größere Plastikschale gestellt, seitdem schwimmt nicht mehr die Etage, sondern nur noch die Schale, großer Fortschritt.
Großer Fortschritt. Bis gestern. Ich hörte es rumpeln und rappeln und klappern und rummsen. Was für ein Tumult! Als ich ins Zimmer kam, sah ich das Chaos: die Fretten hatten die Plastikschale samt Napf aus der unteren Etage herausgehievt und auf den Boden befördert. Der Boden schwamm. Loki strahlte mich mit seinen süßen Himbeeraugen an und hüpfte begeistert durch die Pfütze, Tribbles schlabberte gierig am Boden, Scotty guckte ratlos und verwirrt, Benji machte einen Umweg um die Lache herum (ist ja schließlich keine Kaffeepfütze) und bettelte um Leckerchen, wenn ich mich schon zu ihnen ins Zimmer bequemt hatte ...
SEUFZ!!!!!!!!!!
Erowyinn 26.04.2008, 20.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltagschaos
Wieder Besuch
Erowyinn 24.04.2008, 20.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Freundespfoten
Scotty total relaxt
aber Scotty schlägt sie alle. Seine Bewegungen wirken ungeschickt und plump, wie bei einem tapsigen großen Bären. Das wirkt nicht niedlich, sondern eher komisch. Aber niedlich, wenn er dann völlig entspannt und loßlässt ... wäre das Enneagramm auf Tiere anzuwenden, er wäre ohne Zweifel und ganz sicher eine 9! (mit einem deutlichen 8er Flügel)
er liebt es, sich auf meinem Schoß oder in meinen Armen einzukuscheln. Heute hat er es mal wieder auf die Spitze getrieben: Wenn er müde ist, dann gähnt er erst einige Male ganz herzhaft. Er liegt in meinen Armen wie ein Baby (ist eine Pose, die er mag, er legt sich dann richtig in die Kuhle, die anderen halte ich nie so, finde das komisch), sieht mich an. Und dann hebt er die Vorderpfoten und wischt sich damit über das Gesicht. Wie ein müder Mensch, der sich die Augen reibt. Wischt zwei, dreimal von der Stirn zur Schnauze, und dann legt er die Pfoten aneinander wie zum Gebet, dann schleckt er sie abwechselnd, erst die eine, dann die andere, fährt sich dann wieder über das Gesicht, gähnt mal kurz, "betet", schleckt, wischt nochmal übers Gesicht ... so geht es einige Male ... bis er dann irgendwann gemütlich einschläft ... (sofern ich ihn so lange halte).
Schade, so erwischt man ihn nie auf Fotos oder gar auf Video. Das macht er auch nur, wenn er mit mir alleine ist, nicht in Anwesenheit von anderen. Und die kleinste Störung bringt ihn dazu, abzubrechen. Das ist eine ganz innige, vertraute Geste, ... aber es sieht SO niedlich aus, ... schade, dass ich es Euch nicht zeigen kann ... well, aber er möchte es eben nicht ...
ich finde es schön, wiesehr er sich lockerlässt (meine Nase dagegen widerspricht heftigst!). Jeder Muskel derart entspannt, wie es eigentlich nur Tiere können (besonders Frettchen). Er vertraut mir völlig, hat keine Angst, dass ich ihn fallenlasse. Wenn ich ihn mit zwei Händen halte und eine Hand entferne, dann werden andere Tiere unsicher, krallen sich fest, klettern nach oben, etc. Aber er ist völlig lässig. Er weiß, dass ich ihn nicht fallenlasse. Und wenn ich eine Hand wegnehme, dann rutscht sein Körper so langsam an mir am anderen Arm hinunter. Es ist, als hielte ich ein Handtuch, einen Lappen in den Händen, das einfach sich dem Untergrund anpasst ... im Forum nennt man diese völlig entspannten Fretts auch "Lappenfrett" deswegen, weil man sie wörtlich regelrecht "auswringen" kann, den Körper in der Mitte um 180 Grad drehen ...
vielleicht findet sich mal jemand, der das irgendwann filmen kann, wenn Scotty so entspannt in meinen Armen hängt. Das ist unglaublich, wer keine Frettchen hat, kann sich kaum vorstellen, wie herrlich schräg so etwas aussieht ...
Erowyinn 23.04.2008, 00.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltagschaos
Einweihung der Raschelraupe Video
Erowyinn 22.04.2008, 10.57 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Filme
Vorstellung der Raschelraupe
Wenn ich die Raupe zum Spielen ins Zimmer lege, ist Party bei den Pelznasen! Tribbles hat die Einweihung natürlich verpennt (sind wir ja von ihr gewohnt *hihi*), und Benji war so schnell am Hüpfen und Turnen, dass ich ihn nicht aufs Bild bekam. Aber ich denke, insgesamt sieht man auf den Bildern trotzdem, dass sich die Wusel amüsieren ...





Erowyinn 21.04.2008, 20.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Fotos
Wasserversorgung
Erst gestern wieder mal etwas Schreibenswertes: Für den Spielkäfig, der zeitweise auch als Quarantäne oder Gastdomizil dient, habe ich ein kleines Versorgungsproblem. Denn ich möchte die eh schon kleine Grundfläche frei halten von Futter- und Wasserschalen. Kann man ja am Gitter befestigen. Könnte man dort befestigen. Wenn da nicht Benji wäre, der alles erkunden und zerstören muss. Sobald er dort etwas hängen sieht, schon klebt er dran und muss so lange mit seinen Krallen daran fetzen, reißen, es mit den Pfoten hin und her und auf und ab schieben, bis es abfällt.
Gestern sah ich im Laden eine Wassertränke mit einer Befestigung, die ich noch nicht hatte. Habe ja schon einiges getestet. Und die sah mir etwas stabiler aus, dafür müsste man schon einiges an Kraft aufwenden, ob Benji das schaffen würde?
Statt es einfach zu befestigen und zu testen, war ich so dumm, es bereits mit Wasser zu füllen. Tja, selber schuld, erowyinn, selber schuld. Die Frettchen jedenfalls hatten ihren Spaß, besonders Loki die Wasserratte und Benji der Zerstörer. Während Benji sich begeistert voran mit dem Kopf in die Tränke steckte und mit ihr als Mütze herumlief, sprang Loki wie ein Kind unterm Wasserschlauch im Sommer durch die Pfütze. Und ich natürlich gerade keine Kamera zur Hand *seufz*
Das Problem mit der Wasserversorgung ist aber noch immer nicht gelöst ...
Erowyinn 21.04.2008, 19.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltagschaos
Wildes Wuseln
Küken gab es gestern Abend auch wieder für meine Stinker. Die Gäste fressen das nicht, aber vielleicht werden sie ja durch das Vorbild von meinen ein wenig motiviert. Was andere fressen, schmeckt immer besser ...
Ich habe Benji das Küken vor die Nase gehalten, und sofort begann das Gezerre, er futterte umgehend an Ort und Stelle, als ich nicht losließ (wollte ja auch die anderen davon kosten lassen), und später dann schnappte er es und zerrte es sofort unter den Schrank zur späteren Verwendung ...
Kimmi, Freddy und Maya rümpften erst einmal die Nase. Alisha, vorwitzig wie immer, sah, wie Benji sich draufstürzte, und musste sofort mithalten. Zerrte daran, schleckte daran ... aber die Begeisterung hielt nicht lange vor, und sie ließ dann nach einiger Zeit ab davon.
Nun lag das Küken über Nacht, besser gesagt zwei. Ich weiß nicht genau, wer nun alles davon gefressen hat, ob Benji und Tribbles alleine oder unter Mithilfe der Gäste ... aber vielleicht ergibt es sich ja, dass man sie dazu bewegen kann ...
Erowyinn 17.03.2008, 10.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Freundespfoten
Weitere Gäste
Aber heute Vormittag kamen wieder weitere Gäste: Freddy, Kimmi, Alisha und Maya. Die vier Rabauken. Kimmi, die so wunderbar ranzig riecht. Freddy, der olle Schwerenöter. Alisha und Maya, die beiden frechen Schwestern. Bin gespannt, was sie dieses Mal anstellen werden *hihi*
Jedenfalls stürzten sie sich sofort auf ins Gefecht, erkundeten wieder die Bude. Man merkte, sie kennen sich bereits aus. Tribbles, Benji und Polly sind ebenfalls im Freilauf. Nun wuseln sie zu siebt durch das Zimmer. Anfangs toben, Beschnuppern, Quieken. Und nun liegen sie hier und da in gemischten Gruppen zum Kuscheln ...
ach ja ... süß ... und Benji und Freddy, die zwei Don Juans, sind in ihrem Element ...
Erowyinn 15.03.2008, 12.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Freundespfoten
Erwähnte ich schon dass es Raubtiere sind
Diesmal etwas Unerwartetes: Polly, die bis dato völlig ruhig dösend im Kennel lang, sprang wie von der Tarantel gestochen auf, schneller als ich gucken konnte, hatte sie sich sofort in dem Körper verbissen. Ihre Kiefer fest um das Genick der Maus. Ich zog daran, so schnell sollten sie nicht davonkommen, ich wollte schon etwas spielen! Aber Polly ließ nicht locker! Normalerweise, wenn ich fest genug ziehe, lassen die Fretts los, bzw ich als Mensch bin natürlich stärker. Aber Polly - je stärker ich zog, desto fester biss sie! Benji näherte sich und wollte ein Stückchen vom Bein, aber Polly fauchte laut, er wich zurück. Tribbles kam näher und wollte am Schwanz der Maus knabbern, aber Polly fauchte. Ich zog etwas an der Maus, Polly fauchte noch lauter ...
ich ließ nicht los, und Polly zerrte das Tier dann nach unten. Während ich die Maus hielt, biss Polly kraftvoll in den Kopf, ein ekliges Knacken, Polly die Pfoten auf den Körper des Opfers gepresst, dass ich es ihr nicht wieder entreißen konnte, ein wildes Fauchen an jeden, der ihr näherkam ... ich ließ also los, und schon rannte sie in eine Ecke und begann wild daran zu reißen und fressen.
Mannomann, inzwischen bin ich von meinen Tierchen ja einiges gewohnt, aber DAS war mir komplett neu. Dafür, dass sie es nicht gewohnt ist und eigentlich nicht mit Küken oder Mäusen gefüttert wird ... phew, DAS nennt sich mal Instinkt ... diese süße kleine Zuckermaus >mit dem Blick, der Steine zum Schmelzen bringt< ...
Erowyinn 09.03.2008, 19.20 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Futter
Nächstes Wochenende
Die vier sind echt frech. Von wegen eingewöhnen und anfangs friedlich. Kleine, rotzfreche Biester (wie ich es liebe, wenn ich es brav will, kann ich mir ´ne Zimmerpflanze herstellen), wie sie sind, bin ich sicher: sie werden alle vier gleichzeitig ihr Fell bei mir wechseln. Garantiert! Nur, um mich zu ärgern. Pah, dann ärger ich sie zurück, dann werde ich sie täglich mehrfach bürsten, das mögen nämlich die wenigsten Fretten. Und Freddy werd ich dann kitzeln, jawollja! *hihi*
Erowyinn 09.03.2008, 12.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Freundespfoten
Herzinfarkt
Machte alles fertig für die Nacht: Näpfe nachfüllen, Fretten durchzählen, Leckerchen für jeden, Licht aus. Ade. Und ging. Als ich im Wohnzimmer stand, hörte ich ein verängstigtes Quieken: Tribbles. Ich weiß ja, dass ihr niemand etwas tut, aber sicher ist sicher, also noch ein kurzer Blick. Benji war durch irgend etwas angestachelt wurden und mal wieder am Randalieren. Mit einem Riesensatz stürzte er sich auf Tribbles, wirbelte sie ein paarmal kräftig durch, fegte wieder in eine Ecke, lauerte ein wenig, und schon stürzte er sich erneut auf sie. Ein Spiel, das er liebt. Im Gegensatz zu Tribbles.
Wie üblich: ich stellte mich hinter die Absperrung und rief nach Tribbles. Wenn ihr das Spiel zu wild ist, dann kommt sie meinem Rufen nach und flüchtet sich in meine (starken, beschützenden, allmächtigen!!! *hihi*) Arme, ansonsten tobt sie weiter mit Benji. Gestern: Sie hört mich, flitzt sofort los und eilt wie der Wind zu mir. Ich bücke mich über die Absperrung, beuge mich ein wenig nach vorne und ... RUMMMMMMSSS!
Die Absperrung (ein dünnes Brett von 70 cm Höhe) wird links zwischen Tür und Angel gestützt und rechts ist es zwischen Wand und Schränkchen. Eigentlich dachte ich, das Schränkchen stünde stabil, aber ich muss mich wohl etwas zu stark nach vorne gebeugt und das Möbelstück somit zusehr gekippt haben. Plötzlich lag es vor mir auf dem Boden!
Schränkchen flog, Fretten flitzten. In Richtung des fallenden Teils! Und dann lag es am Boden. Kein Frettchen zu sehen.
HERZINFARKT!!!!! Es lag nicht komplett auf dem Boden, irgend etwas lag darunter. Und wo waren die Frettchen? Nein, das konnten sie nicht überlebt haben, ... aber da steckte dann auch schon Loki seine Nase vorwitzig unter dem Käfig hervor, Tribbles kroch aus einem anderen Eck und schnupperte neugierig daran. Und Benji stürzte sich natürlich sofort erregt auf das nun überall im Zimmer verstreute Futter.
Langsam begann mein Herz wieder zu schlagen ...
Ich saß erst einmal einen Moment im Zimmer, knuddelte jeden einzelnen und blieb etwas sitzen, den Schock verdauen. Alles hätte passieren können, nichts war passiert. Nun gilt es zu überlegen, wie ich den Schrank in Zukunft sichern kann, denn eigentlich steht er stabil, ich habe es nach dem Aufrichten noch einmal getestet. Dennoch, so etwas darf nie wieder passieren. Der Joghurteimer (ich verwende ihn zum Leeren der Toiletten) lag unter dem Schrank, und er war platt. Der Durchmesser mindestens halbiert. Kein zerbrechliches Rückgrat hätte dies überlebt. Und immer noch kann ich nicht sagen, wie unendlich dankbar ich bin ... diesen Unfall hätte ich mir nie verzeihen können!
Erowyinn 05.03.2008, 17.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltagschaos
Kostenlos abzugeben
hier sind doch ein paar Leutz, die selbst spinnen ... mag jemand haben? Saubere Albinowolle, leichter Gelbstich, flauschig weiche Unterwolle ohne störende Grannen. Nicht aus dem Staubsauger entleert oder von den Decken gekratzt, sondern ordentlich mit dem Kamm in mühevoller Handarbeit täglich erarbeitet ... leichter, angenehmer Moschusduft ...
Erowyinn 02.03.2008, 12.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Arbeit
Heute mal anders
Aber erstaunlich: sobald ich meine Vier herauslies, stürmten sie auf den blauen Käfig zu. Wenn die Gäste in ihrem eigenen Käfig sind, werden sie beschnuppert, und dann ist gut. Heute waren meine Fretten richtig aufgeregt und konnten es kaum glauben, dass jemand in IHREM Käfig ist! Es war nicht so klar, ob es Gockern, Fauchen oder neugieriges Lautgeben gleichwelcher Form auch immer war. Auf jeden Fall hat sie das sichtlich bewegt ... aber Odin und Polly schnarchten gemütlich weiter *hihi*
Erowyinn 01.03.2008, 01.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Freundespfoten
Warum nur
Erowyinn 01.03.2008, 01.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Arbeit
- Cats Crossing
- Cute Overload
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- Erika
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